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Geschichte
(Wirtshaus Osl)
Dass
die heutigen Besitzer an der schlichten Bezeichnung „Wirtshaus“ festhalten,
wird
der Tradition im besten Sinne gerecht. Im Haus wird das „Tafernwirtsrecht“,
das
mit der Bestätigung der Marktrechte vom Jahre 1344 für 36 Bürgerhäuser („Markt-
lehen“
genannt schriftlich festgelegt wurde, bis heute ununterbrochen ausgeübt. Nur
mehr
in drei von (seit Jahrhunderten) 36 Kötztinger Wirtshäuser wird heute
bayerische
Gastlichkeit
gepflegt. Der „Osl“ ist eines davon. Der originelle Hausname kommt in
Kötzting
erst um die Mitte des 19.Jahrhunderts in Gebrauch. In den Akten taucht er
erstmals
1863 auf. Und er steht im Zusammenhang mit dem damaligen Besitzer
Johann
Mühlbauer, der das Wirtshaus am 20. August 1853 gekauft hat. Er entstammte
dem
alten Bauerngeschlecht Mühlbauer in Rimbach mit dem Hausnamen „Osl“, der
sich
wahrscheinlich vom Vornamen Oswald herleitet.
(Quelle:Arbeitskreis
Heimatforschung Kötzting)
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